Schaumsklerosierung |
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Motor für die Entwicklung der Schaumsklerosierung war der seit Jahrzehnten beste- hende Wunsch, auch großlumige Krampfadern effektiv zu veröden. Die bisher prak- tizierte Methode der Verödung funktionierte zwar bei Besenreisern und kleineren Sei- tenästen recht gut, um die größeren Seitenäste oder Stammvenen zu sklerosieren waren jedoch immer Kniffe mit hohem Risiko notwendig. Mit der einfachen Idee, das flüssig vorliegende Medikament mit Luft aufzuschäumen - ähnlich wie die Milch beim Cappuccino - waren plötzlich ganz neue Voraussetzungen gegeben. Das Problem bei der Flüssigsklerosierung liegt in der raschen Verdünnung des Medikamentes durch das Blut. Dadurch wird die Konzentration und damit auch die Wirksamkeit gemindert. In- jiziert man jedoch eine Schaumsäule in die betreffende Vene, verdrängt diese das Blut wie ein Stempel die Flüssigkeit in der Spritze. Somit ist eine kontrollierte und gleichblei- bende Einwirkung des Medikamentes an der gesamten Venenwand gewährleistet. Zur Kontrolle dient hierbei das Ultraschallgerät, das die Ausbreitung des Schaumes exakt anzeigt. Die Einwirkzeit des Sklerosierungsmittels kann genau bis zur Reaktion der Vene (Kontraktion) gesteuert werden. Anschließend müssen Sie mindestens 30 Minuten laufen. |
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